Lotti-Handbuch
Behalte die Fakten. Mach den Tag zu deinem.
Nicht noch eine Maschine, die so tut, als wäre alles nach Plan gelaufen
Lotti trennt bewusst zwischen dem, was du vorhattest, und dem, was tatsächlich passiert ist. Eine Aufgabe kann wichtig sein, ohne den ganzen Tag für sich zu beanspruchen. Ein Plan darf umsortiert werden, ohne die Vergangenheit umzuschreiben. Und ein Zeiteintrag darf ehrlich sagen, dass das Meeting länger dauerte und die gute Idee erst auf dem Heimweg kam.
Diese Trennung ist Absicht, keine Bürokratie. Gerade in lauten Wochen macht sie deine Aufzeichnung vertrauenswürdig.
Die Pinguine, das Orbit-Habitat, Sardinen und Project Waddle gehören nur zum fiktiven Beispiel-Arbeitsbereich Intergalactic Penguin Logistics in diesem Handbuch. So erzählen die Screenshots eine zusammenhängende Geschichte; die gezeigten Funktionen und Abläufe sind aber die echte Lotti-App. Dein Arbeitsbereich darf ganz gewöhnlich sein – oder genauso reizvoll seltsam. Titelbilder für Aufgaben sind optional; eine gute visuelle Metapher kann eine volle Woche deutlich lesbarer machen.
Diese Welt ist kein Startinhalt und wird nie deinem Profil hinzugefügt. Sie ist eine deterministische Screenshot-Demo: eine alberne Logistikoperation, wiederkehrende Figuren und unterschiedliche Titelbilder machen es möglich, einem Feature von der Agenda über Aufgabe, Projekt und Journal bis zum Dashboard zu folgen, ohne Beispieldaten für ein Produktversprechen zu halten. Titelbilder sind in echter Arbeit genauso optional: Erstelle sie in Lotti, wenn ein nützliches, ernstes oder herrlich seltsames Bild die Arbeit besser erkennbar macht.
Starte dort, wo es gerade hakt
Dein Leben ist kein Backlog Verstehe, wie Absicht, Pläne, tatsächliche Zeit, Belege und Rückschau getrennt – und dadurch nützlich – bleiben.
Plane einen Tag, der atmen darf Mach aus einem gesprochenen oder getippten Check-in einen bearbeitbaren Tagesplan, der die Wirklichkeit mitdenkt.
Gib der Arbeit ein Zuhause Erstelle Aufgaben, hänge Kontext an, setze Prioritäten und mache aus Unklarheit nächste Schritte.
Wähle ein KI-Gehirn verantwortungsvoll Entscheide dich bewusst für lokale oder Cloud-Inferenz – Privatsphäre, Speicherung, Standort und Energie gehören alle dazu.
KI ist optional. Ihre Folgen nicht.
Lotti betreibt keinen Inferenz-Server und erhält keine Kopie deiner Modellein- gaben. Bei lokaler Inferenz können deine Inhalte auf deinem Gerät bleiben. Bei einem Cloud-Anbieter geht der von dir gewählte Kontext direkt über dein Konto und deinen API-Schlüssel dorthin. Damit liegt die Entscheidung bei dir – und die Prüfung leider auch.
Für besonders sensible Inhalte nutze ein fähiges lokales Modell oder einen Anbieter erst, nachdem du Speicherung, Training, Rechtsraum und Kontoeinstellungen geprüft hast. „Cloud“ heißt nie automatisch „es wird nichts gespeichert“.
KI läuft an physischen Orten. Bevorzuge ein lokales Setup oder einen Anbieter, dessen Strommix, Standort und CO₂-Aussagen du wirklich prüfen kannst. Ein glaubwürdig erneuerbar betriebener Weg kann verhindern, dass die Gesundheits- und Klimakosten fossiler Rechenleistung – besonders von Gasturbinen – auf Gemeinschaften mit weniger Möglichkeiten zum Widerspruch ausgelagert werden.
Agenten können Kontext analysieren und Änderungen entwerfen, doch Vorschläge warten auf dich. Lotti macht aus „hilfreich“ nicht „unkontrollierbar“.
Die praktische Regel: Wenn du keinen Daten- und Energiepfad findest, hinter dem du stehen kannst, lass KI aus. Lotti bleibt auch ohne sie nützlich.
Erstelle ein paar sinnvolle Kategorien, eine echte Aufgabe und einen Daily-OS- Check-in. Füge erst dann mehr Struktur hinzu, wenn sie dir wirklich hilft; du baust eine Aufzeichnung deines Lebens und fütterst keine Produktivitätsmaschine.